WAS IST YOGA?

Meine Yogatradition

Śrī T. KRISHNAMACHARYA

Gilt als der "Urvater" des modernen Yoga, da er in weiten Kreisen das Wiederaufleben des Hatha Yoga mitzuverantworten hat. Er ist der Vater von TKV Desikachar und Lehrer desselbigen, wie auch von K. Patthabi Jois.

Śrī K. PATTHABI JOIS

Begründer des Ashtanga Yoga (unter geistigem Hintergrund von asana und pranayama) unter Berücksichtigung des vinyasa krama (Asana, dynamisch in einer festgelegten Bewegungsabfolge mit dem Atem verknüpft).

Śrī T.K.V. DESIKACHAR

Begründer des Viniyoga (Anpassung an die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Schüler). Dieser Ansatz unterstützt die therapeutische Nutzung von Yoga.

YOGI BHAJAN

Meister des Weißen Tantra Yoga und Kundalini Yoga hat diese besondere Form des Kundalini-Yoga, wie sie teilweise nur von Sikhs praktiziert wird, im Westen bekannt gemacht.

Ich unterrichte Yoga (asanas: Körperhaltungen // pranayama: Atemtechniken // Meditation // Mantrenrezitation) nach Sri T. Krishnamacharya // Sri T.K.V. Desikachar // Sri K. Patthabi Jois // Yogi Bhajan auf meine mir eigene, moderne Art und Weise: In unserer hochtechnisierten, hektischen Welt werden wir zunehmend überstimuliert. Äußere Einflüsse und gesellschaftliche Anforderungen konfrontieren uns permanent damit, wie wir sein sollen, wie wir zu agieren haben oder wie wir am besten aussehen sollten. Yoga unterstützt dich darin, so sein zu können, wie du bist - frei von den gesellschaftlich-moralischen Dogmen - dennoch in dieser modernen Welt. Ich helfe dir dabei, deinen Atem, dein Körperbewusstsein und deine Meditationen so einzusetzen, dass du Stress abbauen kannst und mentale Freiheit gewinnen wirst. Der Yoga, den ich unterrichte, ist keine neue Yogaform, sondern er beschreibt eine spezielle Weise, an etwas zu rühren, was tief in uns allen steckt: das wahre Selbst. Bewusst angewendet verhilft dir die Yogapraxis, persönlich zu "erblühen". Deswegen habe ich meine Yogaschule Bloom (= erblühen, in Schönheit erstrahlen) genannt. In meinen Kursen kannst du zu dir finden, dein wahres Selbst ergründen, dich frei machen von gesellschaftlich vorgegebenen Regeln, aber auch einfach Abstand von den Anforderungen deines Lebens gewinnen. Du wirst körperliche Beschwerden (Rückenschmerzen // Bandscheibenvorfall // Hormonbeschwerden // Gelenkschmerzen // Rheuma // Osteoporose // Übergewicht // seelisches Ungleichgewicht // etc.) verstehen lernen und dich unabhängig von äußeren Einflüssen damit auseinandersetzen können und in der Lage dazu sein, dein persönliches Wertesystem zu hinterfragen und neu zu definieren.

Das Besondere an meiner Yogatradition ist:

// Ich unterrichte frei von moralischen und religiösen Dogmen.
// Du als individueller Mensch stehst im Mittelpunkt.
// Ich lehre dich, deine Selbstverantwortung und deine Selbstbestimmtheit zu aktivieren.
// Die Verbindung von deinem Körper, deinem Atem und deinem Geist stehen im Fokus und sind Inhalt jeder Übung.
// Die Praxis wird an deine persönlichen Bedürfnisse und Möglichkeiten angepasst. Daher ist Yoga, unabhängig von Alter oder Kondition, grundsätzlich für jeden interessierten Menschen geeignet.
// Ich verstehe Schmerz als bewährtes Warnsignal und werde dich anleiten, diesen zu respektieren. Das bedeutet, dass du lernst, deine eigenen Grenzen zu erkennen, sie in deiner Übungspraxis anzunehmen und dass du sie Schritt für Schritt unter meiner Anleitung sanft ausdehnst.
// Die Mantrenrezitation knüpft an die traditionelle Weisheiten an und übermittelt dir durch Stimulation der einzelnen Nervenmeridiane im Mund wichtige Informationen.

Meinen Yogaunterricht und seine Ausführung verstehe ich so:

// Wir üben Asanas आसन (Körperhaltungen) in ruhigen Bewegungen oder statisch aus. Sie wirken vitalisierend, reinigend, beruhigend und kräftigend und beruhen auf körperlichen, traditionellen, übermittelten Erfahrungen.

// Auch wenn es mehr auf die praktische Durchführung ankommt, als auf das theoretische Wissen über die unterschiedlichen Wirkungen der Asanas आसन (Körperhaltungen), so gebe ich subtile Informationen der verschiedenen Wirkungsweisen an dich ab.

// Wir beginnen in kleinen Schritten und arbeiten uns langsam zu komplexen Bewegungsabfolgen vor. Jede Haltung wird durch eine Kontrahaltung ausgeglichen.

// Dem Atem प्राणायाम (Pranayama) messe ich eine besondere Haltung bei. Wir verbinden ihn sinnvoll mit der Bewegung.
// Richtet sich die Konzentration auf das, was in deinem Körper geschieht, so bist du ganz bei dir und gewinnst Abstand zu den Problemen des Alltags. Als Folge dessen kannst du anschließend bewusster und selbstbestimmter an diese herantreten.
// Für jeden Bereich deines Körpers gibt es gezielte Yogaübungen. Diese bestehen manchmal aus Asanas आसन (Körperhaltungen), manchmal aus Atemübungen प्राणायाम (Pranayama) und manchmal aus energielenkenden Übungen durch Visualisierung, Phantasiereisen und Meditation.
// Um den größtmöglichen Nutzen zu erzielen, ist es zu Beginn wichtig, dass wir gemeinsam herausfinden, in welchem Bereich Dysbalancen oder Defizite bestehen.

Vorkenntnisse oder besondere Sportlichkeit sind nicht nötig.
Dein Wunsch, etwas für dich zu tun, sollte dich leiten.

WIRKUNG* VON YOGA AUF...

*all diese Wirkungen verstehen sich unter deiner Annahme von Selbstakzeptanz und Selbstverantwortung!
Ich leite dich dazu an, dass du Yoga selbstbestimmt praktizierst und somit Verantwortung
für dich und deinen Körper übernehmen kannst.

Herz-Kreislauf

Das ganzheitliche Üben von Yoga ist hochwirksam gegen Bluthochdruck. Die Wirkung des Yoga bei Bluthochdruck ist vielfach dokumentiert und viele Yogapraktizierende, die unter Bluthochdruck litten, konnten durch das Üben von Yoga diesen etwas oder sogar stark reduzieren. Mit Yoga aktivierst du dein Herz-Kreislauf-System und stärkst es. Die sich abwechselnde An- und Entspannung sowie die Tiefenatmung im Yoga steigern deine Blutzirkulation und Konzentration. Durch langsame, bewusst und kontrolliert ausgeführte Bewegungen wird dein Herz nicht belastet, im Gegenteil: du verbesserst die Sauerstoffzufuhr in deinem Körper, und sorgst so dafür, dass Giftstoffe abtransportiert und ausgeschieden werden können.
Die Erasmus Universität Rotterdam zeigt nun in einer Metastudie, dass die Wirkung von Yoga vergleichbar mit Ausdauertraining ist. Die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen veränderten sich beim Yoga in ähnlicher Weise zum Positiven wie beim Ausdauertraining. So senkt regelmäßiges Yoga-Üben deinen Blutdruck um durchschnittlich 5 mm Hg, den Wert des „schlechten“ LDL-Cholesterins um 12 Milligramm pro Deziliter und das durchschnittliche Körpergewicht um 2,32 Kilogramm, wie die Forscher berichten. Auch der Puls der Probanden verringerte sich, was auf eine verbesserte Kondition hindeutet.

Rücken-, Kopf- und Nacken

Durch falsche Körperhaltung kann es zu dauerhaften Haltungsschäden kommen. Diese kannst du mit Yoga nachhaltig verbessern. Du lernst entspannt die richtige Körperhaltung auszuführen und entwickelst ein besseres Körpergefühl.

Hatha-Yoga fördert die Körpersymmetrie, Kraft und Beweglichkeit. Der südindische Yogi Sadhguru Jaggi Vasudev sagt über Hatha Yoga: „Seine alleinige Aufgabe ist es, die Symmetrie des Körpers dahingehend zu verbessern, dass eine gewisse geometrische Perfektion erreicht wird.“ Auf diese Weise lindert Hatha-Yoga auch Rückenbeschwerden: Leichtes Bewegungstraining stärkt deine Muskulatur, während der geführte Atem und die Dehnungsübungen deine verkrampften Körperpartien entspannen. „Die geometrische Perfektion erlaubt das unbeschwerte Sitzen oder Stehen“, so der Yogi.

Weitere Studien bestätigen den positiven Effekt, den Yoga bei chronischen Rücken, und Nackenschmerzen haben kann. „Ganz allgemein hat sich Yoga gut bewährt bei Schmerzen und Verschleiß am Bewegungsapparat“, so Prof. Michalsen. Rückenschmerzen können durch eine falsche Körperhaltung und ständige Fehlbelastungen, aber auch durch Verschleiß entstehen. Dadurch können Probleme wie Nacken- oder Spannungskopfschmerzen, leichte Arthrosen und Wirbelsäulenprobleme auftreten. Diese kannst du mit Yoga nachhaltig verbessern. Verschiedene Übungen lockern deine Muskulatur und dein Bindegewebe, lösen Verklebungen deiner Faszien und helfen dir ein besseres Körpergefühl zu entwickeln. Bänder und Gewebe werden elastischer, dein Körper flexibler. Eine Studie der UCLA (University of California, LA) aus dem Jahr 2012 zeigt, dass Yoga bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (auch chronische Polyarthritis oder cP) die Symptome lindert.

Immunsystem

Yoga mit seinen vielen unterschiedlichen Ausrichtungen, wie Sivananda Yoga, Ashtanga und auch Kundalini, eignet sich hervorragend zur Vorbeugung vieler Zivilisationskrankheiten, wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Da dein gesamter Organismus angesprochen wird, hilft Yoga dir zudem, Erkältungen zu vermeiden. Jeder von uns braucht ein gutes Immunsystem, also die Fähigkeit des Körpers Antikörper bilden zu können. Genauso wie viele andere Sportarten auch, stärkt Yoga hier durch Bewegung dein Immunsystem. Da Yoga aber in vielerlei Hinsicht ganzheitlich ist, wirkt es auf mehreren Ebenen:
Es baut auf den elementaren Pfeilern des Immunsystems auf: Entspannung, Atmung, Meditation und Körperübungen. Regelmäßige Yoga-Übungen vermehren den Anteil der im Blut fließenden Immunzellen um bis zu 15 Prozent.
Zudem steigern Atemübungen deine körperliche Energie nachweislich. Und Meditation sorgt für emotionalen Ausgleich, der alle deine hormonellen und immunologischen Körpersysteme harmonisiert.
Da der gesamte Organismus angesprochen wird, hilft es zudem, Erkältungen zu vermeiden.

Konzentration & Vitalität

Kennst du die Geschichte vom Affengeist der unruhig von Ast zu Ast springt?
Im Yoga wird dieses Bild gerne genutzt, um aufzuzeigen, wie unruhig unser Geist sein kann. Ablenkungen lauern überall und wenn du deine Konzentration nicht bewusst schulst, verlierst du dich im Dschungel der Reize.

Dharana धारणा (Konzentration) ist die Fähigkeit dort zu bleiben, wo man gerade ist. Die konzentrative Praxis und das bewusste Ausrichten der Aufmerksamkeit sind im Yoga das A und O. Die eigene Aufmerksamkeit zu fokussieren und konzentriert in einer bestimmten Handlung und im Jetzt zu verbleiben hilft dir langfristig, dich selbst zu verstehen. 
Die konzentrativen Übungen des Yoga stärken viele deiner Gehirnbereiche - wie z.B. den präfrontalen Kortex und den Hippocampus (Gedächtnis). Eine bessere Aktivität in diesen Bereichen hilft dir aufmerksam zu sein, klar zu denken und Entscheidungen zu treffen. Auch deine negativen Emotionen können eher verstanden werden, wenn beide aktiv sind. Sie helfen, die emotionale Reaktion der Amygdala (ein limbisches Organ, welches die Verarbeitung emotionaler Informationen steuert) zu hemmen, so dass emotionale Reize immer weniger destruktive Emotionen verursachen. 
Yoga fördert somit deine Fähigkeit zu entscheiden in welche Richtung du deine Aufmerksamkeit richten möchtest und was du in deinem Leben wirklich und bewusst „sehen“ und „hören“ möchtest.
Richard Davidson, Professor für Psychiatrie und Psychologie an der Universität Wisconsin, hat nachweisen können, dass eine lange intensive Meditationspraxis die Aktivität im linken Frontalhirn erhöht. Mehr Aktivität in dieser Hemisphäre wird mit einer erhöhten Aufmerksamkeit, einer positiven Grundstimmung und einer besseren Emotionsregulationsfähigkeit in Verbindung gebracht. Yoga führt folglich, über seinen positiven Einfluss auf das Gehirn, zu mehr fokussierter Aufmerksamkeit, mehr bewusster Entscheidungsfreiheit, zu mehr Zufriedenheit und zu weniger unangenehmen Emotionen und Angst.

Mehr Konzentration zu haben bringt dir viele Vorteile: eine verbesserte Leistungsfähigkeit - auch im Job, eine bessere Gedächtnisleistung, einen besänftigten Geist, weniger innere Unruhe und Nervosität und deutlich mehr Vitalität. Eine starke Konzentrationsfähigkeit fördert deine Willenskraft und regeneriert dein vegetatives Nervensystem.

Stress & Burn-Out

Das Praktizieren von Yoga regt deinen Parasympathikus (der „Ruhenerv“ deines vegetativen Nervensystems, zuständig für Stoffwechsel, Regeneration und Aufbau körpereigener Reserven) an, wodurch ein Entspannungsimpuls in deinem Körper ausgelöst wird. Auf diese Art kann sich dein Körper erholen und regenerieren. Dein Blutdruck wird gesenkt und dein Atem verlangsamt. Somit wirkt Yoga auch präventiv.
„In der Komplementärmedizin gehört Yoga zu den am besten belegten Verfahren“, so Dr. Andreas Michalsen, Professor für Naturheilkunde und Komplementärmedizin am Immanuel Krankenhaus in Berlin. Er hat in seinen Studien festgestellt, dass bei regelmäßiger Praxis der Stresshormonspiegel im Blut deutlich sinkt.
Mit Yoga erweiterst du deine eigenen Ressourcen, welche bei Stressbewältigung essenziell sind. Es lässt sich z.B. beobachten, dass Yoga-Übende mit der Zeit „automatisch“ in brenzligen Situationen ihre Atmung vertiefen und bewusst entspannen.

Angst, Schmerz & Depressionen

Angst ist nichts anderes als der körperliche Hinweis auf eine tatsächliche oder aber auch "nur" vermutete Gefahr: Dein sympathisches Nervensystem ist in dem Moment überaktiv und alle deine psychophysiologischen Prozesse spielen verrückt. Es lohnt sich, dieser Angst bewusst zu begegnen und sich mit ihr auseinanderzusetzen. Mit Yoga erhälst du Zugang zu deinem Unterbewusstsein, welches viele unterdrückte Schatten bereithält. Diese, von unserer Gesellschaft oftmals als "schlecht" geltenden, dunklen Seiten zu erkennen und sich mit ihnen zu beschäftigen ist der Weg, um sie zu überwinden und Licht ins Dunkel zu bringen. Dies bedarf einer annehmenden Haltung zu dir selbst und zu deinem Körper - beides erhälst du durch regelmäßige Yogapraxis.
In Kombination mit bewusster Atmung schüttet dein Gehirn hierbei den Botenstoff Gamma-Aminobuttersäure (GABA) aus. Gleichzeitig nehmen auf diese Weise Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin in deinem Körper ab. GABA bewirkt z.B. Muskelentspannung und reduziert Stress, Spannung, Angst- und Panikgefühle. Gekoppelt an bewusste Konfrontation mit deinem Verstand wirkt Yoga somit stimulierend auf deinen Nervus Vagus oder deinen Parasympathikus, der Beruhigung, Entspannung, Verdauung und Verarbeitung beeinflusst.
Bei vielen psychischen Symptomen wie Depressionen, Burn-Out, Angstzuständen oder auch Erschöpfung nach einer Krankheit kannst du so mit Yoga viel Positives bewirken. 
Einen ähnlichen Effekt auf unseren Organismus haben Benzodiazepine, die in Beruhigungsmitteln enthalten sind. Ganzheitlich praktiziertes Yoga mit Atemübungen (Pranayama), Bewegung mit Haltungen in Stille (Asana) sowie Meditation (Dhyana) kann also deinen Organismus dabei unterstützen, sein eigenes „Beruhigungsmittel“ zu produzieren – und das vollkommen ohne unerwünschten Nebenwirkungen!

Hormonhaushalt

Auf deinen gesamten Körper und deinen Geist hast du mit Yoga Einfluss. Hast du z.B. Stress, dann wirkt sich dieser meist negativ auf deinen Hormonhaushalt aus. Dein Hormonsystem steht nun aber in Wechselwirkung zu deinem Immunsystem und deinem Nervensystem. Und diese kannst du mit Yoga beeinflussen. Praktizierst du nun regelmäßig Yoga und auch Meditation, so reduzierst du deinen Stress und dein Körper schüttet somit auch weniger Cortisol aus. Fazit: du harmonisierst auf diese Weise deinen Hormonspiegel.
Viele Asanas (Körperhaltungen) wirken auch direkt auf deine Hormondrüsen. Deine Schilddrüse z.B. schützt deinen Körper vor Giften indem sie Hormone ausschüttet, welche zum Erneuerungsprozess deines Körpers beitragen. Bei Funktionsstörungen der Schilddrüse kann es unter anderem zu Schlaflosigkeit, Nervosität und Zittern kommen. Diese Fehlfunktion kannst du durch Übungen wie den Schulterstand und den Fisch normalisieren. 

Eine besonders effektive Wirkung auf deine Hormone kannst du mit Hormonyoga erreichen. Beim Hormonyoga werden besonders die Körperbereiche, in denen die Hormondrüsen sitzen, angeregt und zusätzlich durch Pranayama (Atemübungen) und Pranalenkung (Energiemanagement) stimuliert. Somit kannst du Einfluss auf deine Hypophyse, deine Schilddrüse, deine Nebennieren und deine Eierstöcke nehmen.

Atmung

Wenn du regelmäßig Pranayama (Yoga-Atmung) übst, entspannst und trainierst du damit deinen gesamten Atemapparat. Dies führt zu einer tieferen und entspannteren Atmung in deinem Alltag. Es ist da nur logisch, dass sich das auch auf deine Kompetenz und deine Fähigkeiten auswirkt. Du nimmst quasi bewusst Einfluss auf dein Nervensystem und führst so eine ausgeglichenere, innere Grundhaltung herbei.
Die verschiedenen yogischen Atemübungen helfen dir dabei, dich zu (kon)zentrieren, wirken effektiv gegen Stress und bewirken Energieschübe, die kein Kaffee auslösen kann. Jede Atemübung wirkt entgiftend, und es gibt sogar welche, die deine Verdauung anregen. Auch bei konkreten Krankheitsbildern wie Allergien oder Asthma können bestimmte Atemübungen heilsam sein.
„Prana“ heißt Energie, „Ayama“ bedeutet „Kontrolle“. Mithilfe der Atemübungen lernst du, deinen Atem wieder bewusst und selbstbestimmt wahrzunehmen und zu steuern – und so deine Lebensenergie zu aktivieren und zum Fließen zu bringen.
Du kannst auf diese Weise Blockaden in deinem Körper und deinem Geist lösen. Auch unangenehme Emotionen kannst du mit Yoga besser loslassen und zu innerem Frieden und Klarheit finden. Darüber hinaus werden deine Zellen durch das Üben von Pranayama besser mit Sauerstoff versorgt, du erweiterst deine Lungenkapazität und deine Organe und dein Hormonhaushalt können besser regenerierenEin tiefer Atem schüttet außerdem vermehrt körpereigene Endorphine aus.

Selbstwert

Freude ist in der Yogalehre die wahre Natur des Menschen. Die Seele ist wahre Zufriedenheit, unser wahres Selbst, welches tief in jedem von uns steckt.
Um hierhin zu gelangen, bedarf es, allen Facetten deines Seins Beachtung zu schenken. Auch die vermeintlich negativen Erfahrungen in deinem Leben und die reflektierte und ehrliche Auseinandersetzung mit Moral und Schuld sind essentielle Bereiche, mit denen du im Yoga konfrontiert wirst. Es lohnt sich, hierhin zu schauen, zu hinterfragen und sich selbst dadurch ein individuelles, neues Wertesystem zu entwickeln. Mit Yoga findest du Zugang zu deinem wahren Selbst. Und auf diese Weise stärkst du deinen Selbstwert und findest deinen Platz in dieser Welt.

Noch Fragen?

Völlig egal welche Körpergröße, welches Alter und welche Kondition du hast: jeder kann Yoga machen - auch du! Denn du übst Yoga nicht in Wettkampf zu anderen Teilnehmern, sondern entwickelst deinen Fortschritt nach deinem persönlichen Körperbedürfnis. Dieses wechselt von Tag zu Tag und ist daher nicht konkurrenzfähig. Diese Erfahrung ist eines der wesentlichen Merkmale des Yoga: Jeder lernt die ihm ganz persönlichen Grenzen seines Körpers kennen und auszuarbeiten = Yoga passt sich also an deine Bedürfnisse an und nicht umgekehrt! Mit regelmäßigem Üben wirst du flexibler und findest immer mehr Linderung bei Rückenproblemen, Bluthochdruck, Burn-Out, Stress, Schlaflosigkeit und anderen Beschwerden.

Nach einer kurzen Zeit des angeleiteten In-dich-gehens, darfst du eine Reihe von Übungen im Stehen, Sitzen und Liegen ausführen, um deine Balance zu verbessern, Stärke und Flexibilität zu erforschen, Energie aufzubauen, dein Atemvolumen zu vergrößern oder innere Ruhe zu finden. Dabei helfe ich dir immer wieder, deine Konzentration in deinen Körper zu lenken. Zwischen den Übungen erhälst du ausreichend Gelegenheit, dich zu erholen und den vorangegangenen Haltungen nachzuspüren. In diesen Momenten der Ruhe erhält dein Körper die Möglichkeit, die Komplexität der vorangegangenen Übungen zu verarbeiten. Die Yoga-Stunde wird stets mit einer Meditationsübung abgeschlossen.

Du benötigst kein besonderes Outfit für den Yogaunterricht. Vielmehr solltest du bequeme Kleidung tragen, die dich bei den Übungen nicht einengt. Außerdem benötigst du ein paar kuschelige Socken sowie ein warmen Pullover/Jäckchen für die Ruhephasen. Gerne kannst du deine eigene Matte mitbringen, es sind aber auch Studiomatten vorhanden.

Es ist ratsam, den Magen nicht zu sehr zu füllen, da er sonst mit Verdauen beschäftigt ist. Ca. 1 Stunde vor Übungsbeginn solltest du deine letzte Mahlzeit zu dir genommen haben, damit dein Körper sich voll auf die Yogaübungen einlassen kann. Die Flüssigkeitszufuhr brauchst du deshalb aber nicht einzuschränken: trinke sowohl vorher als auch nachher ausreichend.

Ja, sogar sehr gut. Hierzu gibt es alternative Übungsabläufe. Daher ist es ratsam, den normalen Yogaunterricht zu verlassen und sich einer Yogagruppe für Schwangere anzuschließen. Wenn du schwanger bist und neu mit Yoga anfangen möchtest, solltest du dich bis zur 12. Schwangerschaftswoche gedulden, bevor du mit dem Unterricht startest. Bei gesundheitlichem Wohlbefinden ist es dir dann allerdings möglich, bis kurz vor deinem Geburtstermin (ca. eine Woche) am Yogaunterricht teilzunehmen.

Lies hierzu auch weitere Tipps zum Beginn deiner ersten Yogastunde bei mir.

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